Gebäude Energie- und Sanierungsberatung

 
Dipl.-Ing. (FH) Karsten Gerbes VDI Lüneburg






Anwendung der Thermografie

Mit Hilfe der Thermografie werden – sehr differenziert - verschiedene Temperaturen einer Oberfläche gemessen.

Zur Veranschaulichung werden die gemessenen Temperaturen einer Farbe zugeordnet und in der Zusammenschau als farbiges Bild - mit einer die Zuordnung erläuternden Skala - dargestellt.

Am Gebäude stellt die Thermografie ein einzigartiges Werkzeug zum Aufspüren von Unregelmäßigkeiten und energietechnischen Schwachstellen dar, die fachliche Interpretation der Aufnahmen kann die Grundlage z.B. von Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen bilden. Die Aussagefähigkeit von Thermografien ist eng verbunden mit örtlichen Gegebenheiten, witterungsbedingten Einflüssen und bautechnischen Besonderheiten.

Die häufigste Anwendung der Thermografie im Bauwesen gilt also der Beurteilung von Gebäuden und deren Baukonstruktion.

  1. Die Thermografie hilft:
  2. beim Auffinden von Wärmebrücken (wo leitet mein Gebäude viel Wärmeenergie nach draußen?)
  3. bei der Bewertung einzelner Bauteile (Fenster- Türanschlüsse, Balkonplatten, Anbauten…)
  4. Überprüfung der Wärmedämmung
  5. beim Auffinden von Feuchtigkeit in der Konstruktion
  6. bei der Leckageortung in Wänden oder Böden
  7. bei der Suche nach Rohrleitungen, Heizschlangen (z.B. Fußboden-heizung), Fachwerk…
  8. in Verbindung mit einem Luftdichtigkeitstest (Blower-Door-Messung)

Identifizierung von Wärmebrücken

als örtlich begrenzte direkte Wärmeleitung zwischen Bauteiloberflächen (z.B. Innen- Außenoberfläche)


exemplarische Darstellung eines Außentüranschlusses

Bauteilortung

bei Temperaturunterschieden zwischen einzelnen Bauteilen (z.B. Heizungsrohre im Estrich)


exemplarische Darstellung eines Heizungsvorlaufes unter Fliesen

Luftleckagen

Luftleckagen in Form einer direkten Verbindung der Innenraum- mit der Außenluft (auch. in Verbindung mit Blower-Door-Messungen)


exemplarische Darstellung einer Leckage an einer Außentür

Feuchtigkeit

Feuchtigkeit als erhöhter Wassergehalt eines Bauteils, der mehr Wärme abführt und  dadurch kälter ist

exemplarische Darstellung von Feuchtigkeit an einer Kelleraußenwand

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